Luftbefeuchter oder Luftentfeuchter?
Das ist die Frage, die wir in diesem Artikel beantworten! Die Optimierung von Anbauräumen und die Klimakontrolle mithilfe geeigneter Geräte sind für die Gesundheit der Pflanzen von grundlegender Bedeutung, wie Sie vielleicht bereits aus der Anbaupraxis oder aus unseren früheren Blogbeiträgen wissen.

Die richtige Luftfeuchtigkeit innerhalb der Growbox oder des Anbauraums ist insbesondere beim Indoor-Anbau von Pflanzen entscheidend. Sie hängt sowohl von der Art der angebauten Pflanzen als auch von der aktuellen Entwicklungsphase ab, in der sie sich befinden.
Unser TIPP: Neben dem Verlauf des Anbauzyklus müssen Grower auch beim richtigen Lagern der Ernte auf die Luftfeuchtigkeit achten. In diesem Fall können Sie neben modernen Geräten, die die gewünschte Luftfeuchtigkeit in Lagerräumen aufrechterhalten, auch die einfachen, aber äußerst funktionalen Integra Boost-Beutel zur Aufrechterhaltung der idealen Luftfeuchtigkeit direkt im Lagerbehälter verwenden. (Wie Sie die Ernte richtig lagern, erfahren Sie in einem eigenen Artikel HIER.)
Nun sehen wir uns die Verwendung von Geräten zur einfachen und zuverlässigen Klimakontrolle in den verschiedenen Räumen an, die wir bereits in der Überschrift erwähnt haben.
Für ihren Betrieb benötigen diese Geräte eine Strom- und eine Wasserquelle. Je nachdem, wie die Wasserversorgung erfolgt, unterscheiden wir zwei Arten von Luftbefeuchtern:
- Luftbefeuchter mit eigener Wasserquelle in Form eines integrierten Behälters. Ein Beispiel ist der meistverkaufte Ultraschall-Luftbefeuchter HUMIPRO 4 L. Er ist mit einem übersichtlichen LED-Panel sowie einer Doppeldüse mit einer Drehung um 360° ausgestattet. Diese Luftbefeuchter zeichnen sich durch eine einfache Bedienung und nicht zuletzt durch die Möglichkeit der Leistungsregelung aus, im Gegensatz zum weiter unten beschriebenen Typ von Luftbefeuchtern.
- Andere Luftbefeuchter müssen extern mit Wasser versorgt werden, beziehungsweise ein spezieller Kopf mit Schwimmer muss in das Wasser getaucht werden. Dieser ist entweder im Lieferumfang enthalten oder kann separat erworben werden. Ein klassisches Beispiel sind Luftbefeuchter, die den typischen Wassernebel erzeugen, wie der Ultrasonic Mist Maker. Diese Geräte verfügen über eine bestimmte Anzahl an Membranen, deren Schwingungen das Wasser in Nebel verwandeln. Die Leistung dieser Luftbefeuchter hängt von der Anzahl dieser Membranen ab. Für kleinere Growboxen und Anbauräume reicht in der Praxis daher ein Luftbefeuchter mit einer Membran aus, es gibt jedoch auch Luftbefeuchter mit neun Membranen für wirklich große Anbauräume.
- Leider gibt es keine einfache Umrechnung von Quadratmetern Anbaufläche in die Anzahl der Membranen. Es spielen nämlich auch weitere Variablen eine Rolle. Wichtig sind außerdem:
- die richtige Platzierung des Luftbefeuchters, also in Richtung der Luftströmung.
- die Art und Intensität der Beheizung des jeweiligen Raums beziehungsweise der Growbox.
- der Luftabzug, der die Luftfeuchtigkeit im Anbauraum ebenfalls reduziert.
- die Platzierung der Growbox sowie die durchschnittliche Umgebungstemperatur.
- Es sollte ergänzt werden, dass eine gelegentliche Reinigung ausreicht. Wenn Sie die Mist Maker jedoch in eine ausreichende Wassermenge eintauchen, ermöglichen sie einen nahezu ununterbrochenen Betrieb. Das ist ein großer Vorteil. Ebenso praktisch ist der Sperrsensor für den Fall, dass das Wasser im Behälter ausgeht. Die Geräte schalten sich automatisch ab und die Membranen bleiben unbeschädigt. Der Nachteil besteht hingegen darin, dass keine Leistungsregelung vorhanden ist, weshalb diese Geräte immer mit voller Leistung laufen.
- Klonieren und Stecklinge: „Luftbefeuchter“ werden häufig zur erfolgreichen Bewurzelung junger Pflanzen in frühen Entwicklungsphasen eingesetzt, wenn im Anbauraum eine Mindestluuchtigkeit von 60 % aufrechterhalten werden muss.
- Zimmerpflanzen: Ein klassisches Beispiel, bei dem ein hochwertiger Luftbefeuchter unverzichtbar ist, sind Wohnungen, die insbesondere in den kalten Monaten häufig durch die Zentralheizung übermäßig aufgeheizt werden.

- Sie wissen bereits, dass es bei jungen Pflanzen und Klonen sehr wichtig ist, im Anbauraum eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 % aufrechtzuerhalten. In späteren Entwicklungsphasen ist eine hohe Luftfeuchtigkeit jedoch schädlich. Wenn sich die Pflanzen beispielsweise in einer späteren Blütephase in einer feuchten Umgebung befinden, riskieren Sie das Auftreten von Schimmel. Und Schimmel an den Früchten ist das Letzte, womit Sie sich in der späten Blütephase beschäftigen möchten.
- Wenn es um die endgültige Qualität der Ernte beim Trocknen geht, gelten Luftentfeuchter erneut als unersetzliche Helfer, da Sie in dem jeweiligen Raum eine möglichst niedrige Luftfeuchtigkeit erreichen müssen und selbst eine maximale Erhöhung der Ventilatordrehzahl dafür häufig nicht ausreicht.
- Ein Beispiel für einen praktischen Luftentfeuchter, der auch in einer Growbox nicht unnötig viel Platz beansprucht, ist Hutermann HD-250 oder sein leistungsstärkeres Pendant, der Hutermann HD-500.
- Diese Geräte zeichnen sich durch einen sehr wirtschaftlichen Betrieb aus, für den Sie keine weiteren Hilfsmittel benötigen.
- Sie funktionieren nach dem Prinzip, dass Feuchtigkeit angesaugt und anschließend kondensiert wird, wobei sich das Wasser in einem integrierten herausnehmbaren Behälter sammelt. Sobald der Behälter voll ist, schaltet sich das Gerät automatisch ab.

Bei der Klimakontrolle und insbesondere bei der langfristigen Aufrechterhaltung optimaler klimatischer Bedingungen nicht nur in Anbauräumen beraten Sie unsere Experten gerne. Richten Sie Ihre Fragen an die bekannte E-Mail-Adresse info@higarden.de.
Außerdem empfehlen wir diese Produkte:
- Ultraschall-Luftbefeuchter RAM 5 L (1.299 Kč)
- Hutermann HD-500 Luftentfeuchter (1.999 Kč)
- Luftbefeuchter Ultrasonic Mist Maker M12 (7.490 Kč)
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