Anbau in Erde: Vorteile und Nachteile

Für fortgeschrittene Grower ist sie ein absoluter Klassiker und die Grundlage – ganz gleich, ob es sich um Erde im Freien, Erde in Form eines Substrats auf Torfbasis oder eine Kombination aus beidem handelt. Der Anbau in Erde ist gleichzeitig ideal für Anfänger, da sie im Gegensatz zu inerten Anbaumedien oder der substratlosen Kultivierung von Pflanzen Anfängern bis zu einem gewissen Grad klassische Anfängerfehler verzeiht.

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VORTEILE DES ANBAUS IN ERDE

  • Der wichtigste Vorteil besteht im insgesamt geringeren Aufwand, den vor allem Anfänger zu schätzen wissen, wie wir bereits in der Einleitung dieses Artikels angedeutet haben.
  • Im Vergleich zur Hydroponik, die bei Growern sehr beliebt ist, die ihren ersten Anbauzyklus noch vor sich haben, erfordert Erde keine ständige Messung präziser Werte von pH, EC und anderen.
  • Ein weiterer Grund, warum es für Sie vorteilhafter sein kann, Pflanzen in Erde anzubauen, können schwankende Temperaturen oder eine schwankende Luftfeuchtigkeit in der Anbauumgebung sein. Das können Sie sich bei der Hydroponik nicht erlauben.
  • Pflanzen, die in Erde angebaut werden, widerstehen Trockenheit ebenfalls besser, da Erde im Allgemeinen Wasser gut speichert. Diesen Vorteil werden Sie zu schätzen wissen, wenn Sie plötzlich für einige Tage verreisen müssen und noch nicht mit einem automatischen Bewässerungssystem ausgestattet sind. Die meisten in Erde angebauten Pflanzenarten können auch ohne Bewässerung relativ lange weiterwachsen. (Schließlich neigen Anfänger dazu, ihre Pflänzchen eher zu stark zu bewässern.) Während wir bei der Hydroponik mehrmals täglich bewässern und sie uns deshalb ohne Hydroponiksysteme gar nicht vorstellen können, reicht es aus, die Erde zwei- bis dreimal pro Woche zu bewässern.
  • Ein geringerer Verbrauch von Düngern gehört zu den weiteren bedeutenden Vorteilen des Anbaus in Erde und Substraten. Diese sind meist vorgedüngt, das heißt, sie enthalten bereits die Nährstoffe, die die Pflanze in den ersten Wochen des Anbauzyklus für ihr Wachstum benötigt. Dadurch entfällt für Anfänger zu Beginn eine Menge Aufwand. In der Hydroponik müssen den Pflanzen durch eine gut gemischte Nährlösung von Anfang bis Ende Nährstoffe in genau dosierten Mengen zugeführt werden – daran führt kein Weg vorbei.
  • Erde im Freien enthält von sich aus bereits eine beträchtliche Menge grundlegender Nährstoffe, da diese beispielsweise durch die Zersetzung abgestorbener Tiere, von Pflanzenteilen oder Tierkot entstehen.
  • Erde ist in angemessenem Maß auch in der Lage, den Gehalt an Mineralien und Spurenelementen im Anbaumedium selbst auszugleichen. Auch dies ist zu Beginn ein großer Vorteil, wenn die kontinuierliche Aufrechterhaltung der gewünschten Nährstoffmenge schwieriger sein kann, da ein Anfänger gleichzeitig erst viele weitere Vorgehensweisen erlernt und es nicht einfach ist, alles im Blick zu behalten. Vielmehr muss man erst die nötige Reife dafür entwickeln, damit der Anbau vor allem Freude bereitet.
  • Sie müssen nur ein hochwertiges Substrat zu einem angemessenen Preis und Pflanztöpfe auswählen – dann können Sie loslegen!

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Die meistverkaufte Erde der Marke BioNova überzeugt bei uns und unseren Kunden in jeder Hinsicht durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Auch in Erde mangelt es nicht an nützlichen Mikroorganismen, die die Pflanze bei einer gesunden Entwicklung unterstützen und organische Verbindungen in leichter aufnehmbare Elemente zerlegen.
  • Wenn Sie Pflanzen in Erde anbauen, können Sie unter anderem verschiedene organische Bodenverbesserer nutzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen, beispielsweise BioNova VitaSol.
  • Ein unbestreitbarer Vorteil des Anbaus in Erde ist die Möglichkeit ökologischer Erzeugnisse in BIO-Qualität unter Verwendung von hundertprozentig natürlichen Düngern und Zusätzen wie beispielsweise BioNova Veganics (siehe unten den Link zu einem separaten Artikel).
  • In Erde treten keine plötzlichen chemischen Veränderungen auf, die ein Anfänger möglicherweise nicht rechtzeitig bemerken und auf die er nicht reagieren könnte.
  • Zum Schluss ist der insgesamt geringere finanzielle Aufwand hervorzuheben.

NACHTEILE DES ANBAUS IN ERDE

  • Weniger Kontrolle über den Verlauf und die Ergebnisse. Der Anbau in Erde orientiert sich nämlich zu einem großen Teil an natürlichen Bodenprozessen, die der Grower nur teilweise beeinflussen kann – im Gegensatz beispielsweise zur Hydroponik oder Aeroponik, bei denen Sie die vollständige Kontrolle über alle Anbauprozesse haben. Dafür sind jedoch Erfahrung und entsprechende Mittel erforderlich, womit wir wieder eher bei der oben genannten Liste der Vorteile landen, die der Anbau in Erde Anfängern bietet.
  • Auch der tatsächliche und aktuelle Nährstoffgehalt in der Erde lässt sich nur schwer einschätzen. Welche Nährstoffe die Pflanzen zu einem bestimmten Zeitpunkt zusätzlich benötigen, stellen wir ohne Erfahrung daher oft erst dann fest, wenn sich ein konkreter Mangel direkt an der Pflanze zeigt. Die Symptome eines Mangels an wichtigen Nährstoffen können Sie in einem separaten Artikel nachlesen.
  • Höheres Risiko eines Befalls der Pflanzen durch Schädlinge oder Krankheiten und damit auch ein erhöhter Bedarf an Vorbeugung gegen diese Probleme sowie höhere Kosten für den Pflanzenschutz. Ein Erdmix für den Indoor-Anbau von Pflanzen kann sterilisiert werden, Erde im Freien jedoch nicht.
  • Erde können Sie als Anbaumedium auch nur dann wiederholt für mehrere Anbauzyklen verwenden, wenn Sie sich die Mühe machen, sie zu revitalisieren. Ansonsten nicht.

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Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen geholfen hat, sich ein klareres Bild von den Vor- und Nachteilen des Anbaus in Erde oder in einem Erdsubstrat zu machen. Falls nach dem Lesen dieses Textes noch Fragen offen geblieben sind, können Sie sich jederzeit unter der bekannten Adresse info@higarden.de an uns wenden.

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