Top 5 praktische Helfer für den Indoor-Anbau, die nicht fehlen dürfen

Indoor-Anbau ist eine Kunst, deren Beherrschung viele Jahre dauern kann. Während Sie sich die Grundlagen aus Büchern aneignen können, müssen Sie manche Kniffe selbst herausfinden oder von erfahreneren Kollegen übernehmen. Wir haben erfahrene Grower gefragt, was in ihrer Ausrüstung nicht fehlen darf, und zusätzlich die fünf besten Tipps für Sie ausgewählt, die Ihren Anbau auf ein höheres Niveau bringen.

 

pH- und EC-Messgerät – Beim Indoor-Anbau ist es sehr wichtig, auf die Qualität des Wassers zu achten, mit dem Sie Ihre Pflanzen gießen. pH-Messgeräte dienen zur Kontrolle des Säuregehalts der Gießlösung, der die Aufnahme von Nährstoffen durch die Pflanzen beeinflusst. Eine zu saure oder alkalische Umgebung verhindert, dass die Pflanzen wichtige Nährstoffe aufnehmen. Ein EC-Messgerät (Leitfähigkeitsmessgerät) ist für die richtige Dosierung von Düngern unverzichtbar. Mit diesem Gerät können Sie feststellen, wie viele gelöste Salze (Nährstoffe) das Wasser enthält. Die Investition in ein pH- und EC-Messgerät erspart Ihnen viel Ärger und Geld. Ein falscher pH-Wert oder eine Überdüngung mit Mineraldüngern kann Sie nämlich leicht um die gesamte Ernte bringen.

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Heizung – Eine stabile und kontrollierte Temperatur ist beim Indoor-Anbau der Schlüssel zu hohen Erträgen. Ein zu großer Unterschied zwischen Nacht- und Tagestemperaturen oder eine um einige Grad niedrigere Temperatur beeinflusst den Stoffwechsel der Pflanzen und vor allem die Geschwindigkeit, mit der sie Nährstoffe aufnehmen. Rohrheizungen sind vor allem in den Wintermonaten hilfreich, können aber auch zum Ausgleich von Temperaturunterschieden bei ausgeschalteter und eingeschalteter Beleuchtung eingesetzt werden.

 

 

Luftentfeuchter – Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Anbaubereich ist beim Indoor-Anbau eine häufige Ursache für Probleme. In einer feuchten Umgebung gedeihen Schimmel und zahlreiche Schädlinge, außerdem können die Pflanzen nicht ausreichend transpirieren. Luftentfeuchter sind vor allem in der zweiten Hälfte des Anbauzyklus nützlich, wenn die Pflanzen große Mengen Wasser verbrauchen und gleichzeitig für die Reifung eine trockenere Umgebung benötigen.

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Scrog-Netze – Weniger erfahrenen Growern passiert es nicht selten, dass sie unterschätzen, wie stark ihre Pflanzen nach der Umstellung auf die Blüte wachsen. Wenn die Triebspitzen bereits beinahe an die Anbaubeleuchtung stoßen, ist es oft zu spät, die Pflanzen herunterzubinden oder zurückzuschneiden. Im besten Fall können übermäßig gewachsene Pflanzen den Verlust der besten Ernte bedeuten, im schlimmsten Fall besteht Brandgefahr. Deshalb raten unsere Verkäufer den Kunden häufig, zusammen mit einer neuen Growbox auch ein Scrog-Netz zu kaufen, mit dem der Grower das Wachstum der Pflanzen besser kontrollieren kann. Scrog-Netze dienen außerdem als Stütze für reifende, mit Blüten beschwerte Triebspitzen.

 

Sprühgerät – Viele Grower befeuchten ihre Pflanzen regelmäßig mit Wasser oder behandeln sie vorbeugend mit Spritzmitteln. Wenn Sie gerade mit dem Indoor-Anbau beginnen, erscheint Ihnen die Vorstellung, den Garten regelmäßig mit einem kleinen Handsprühgerät zu behandeln, vielleicht noch nicht besonders anstrengend. Erfahrene Grower wissen jedoch, dass sich die Investition von einigen hundert Kronen in ein hochwertiges Drucksprühgerät durch die eingesparte Zeit und Mühe vielfach auszahlt.

 

 

Beginnen Sie gerade mit dem Anbau und suchen Sie Tipps für die Grundausstattung? Lesen Sie Wir kaufen eine Growbox von A bis Z und weitere Artikel im higarden-Blog, in denen Sie alles über den Indoor-Anbau unter künstlicher Beleuchtung erfahren.