Wie man Microgreens anbaut

Ausgewachsene Keimlinge, die wir ernten und verzehren, noch bevor sie das Stadium einer jungen Pflanze erreichen, liegen in der gesunden Ernährung seit Langem im Trend. Außerdem ist ihr Anbau besonders einfach. Lesen Sie, wie es geht!

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Zunächst sollten Sie bedenken, dass auch Microgreens eine hochwertige Grundlage benötigen, damit sie sich zu Ihrem gesundheitlichen Nutzen optimal entwickeln können. Die Tatsache, dass der Anbau von MICROGREENS „easy“ ist, führt in der Praxis jedoch häufig dazu, dass die Keimlinge weniger sorgfältig gepflegt werden und dadurch schlechter wachsen oder eine geringere Qualität erreichen. Das ist sicherlich schade, denn schließlich handelt es sich um eine Vitaminbombe.

Auf die Qualität des Substrats kommt es an

Der häufigste Fehler beim Anbau von Microgreens ist ein ungeeignetes Substrat. Dieses kann unnötige Probleme beim Anbau der „Mikrokräuter“ verursachen. Gemeint sind Schimmel, ungleichmäßiges Wachstum oder sogar ein vollständiger Wachstumsstopp.

Denken Sie außerdem daran, dass Sie bei Microgreens praktisch alles verzehren, was das Substrat enthält. Eine 100% organische Zusammensetzung des Substrats ohne zugesetzte Kunstdünger ist hier selbstverständlich. Und welches Substrat eignet sich für den Anbau von Microgreens? Für diesen Zweck können wir beispielsweise Canna Terra Seed Mix empfehlen. 

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Wie viel Substrat?

Beim Pflanzen von Microgreens stellen sich Grower am häufigsten die Frage, wie viel Substrat in einem Blumentopf oder Balkonkasten verwendet werden sollte.  Zwar sind die Samen mit den für eine erfolgreiche Keimung und Wurzelbildung notwendigen Nährstoffen vollgepackt, doch sobald der Keimling die Erde berührt und seine Wurzeln sich verzweigen, beginnt die junge Pflanze, Nährstoffe aus dem Substrat aufzunehmen. Die konkrete Antwort hängt daher vor allem von der gewählten Kräutersorte ab:

  • Einige Sorten haben große Samen und wachsen sehr intensiv. Dazu gehören beispielsweise Erbsen, Mais oder Sonnenblumen. In diesem Fall gilt: Je mehr Substrat, desto besser. Auch eine 6 cm starke Schicht ist nicht zu viel.
  • Sorten mit kleineren Samen kommen mit einer etwa 3–4 cm starken Substratschicht aus; Sie sollten es nicht übertreiben. Typische Beispiele sind Senf oder Brokkoli.

Wie pflanzt man Microgreens?

Die meisten von uns entwickeln mit der Zeit ihre eigene Methode, Microgreens zu pflanzen. Sie machen jedoch nichts falsch, wenn Sie sich an den folgenden Punkten orientieren:

  • Überlegen Sie, welche Microgreens-Sorte für Sie geeignet ist. Wissen Sie bereits, was Sie pflanzen werden? Einige Samen müssen einen halben Tag lang eingeweicht werden, zum Beispiel Erbsen-, Senf- oder Rübensamen. Je nachdem, ob die ausgewählte Sorte einen hellen Standort bevorzugt, sollten Sie sie mit einer dünnen Erdschicht bedecken oder darauf verzichten.
  • Verwenden Sie zum Pflanzen ausschließlich Samen, die keinerlei chemische Behandlung aufweisen.
  • Bereiten Sie alles vor, was Sie benötigen: hochwertiges Substrat (Aussaatmedium), Pflanzgefäße, Samen, Wasser usw.
  • Füllen Sie die passende Menge Substrat (siehe oben) in den Blumentopf. Befeuchten und verdichten Sie die Erde anschließend. Bewährt haben sich Drucksprüher (Sprühgeräte).
  • So entsteht eine klar abgegrenzte und präzise vorbereitete Fläche für die Aussaat der Samen. Sie sollte möglichst glatt und gut nivelliert sein. Auch die Aussaat sollte möglichst gleichmäßig erfolgen. Eine zu hohe Saatdichte im Substrat bedeutet, dass die Microgreens trotz ihrer geringen Größe nicht genügend Platz für ein gesundes Wachstum haben. Dadurch steigt auch das Risiko von Schimmelbildung. Wenn Sie das Saatgut nur locker im Pflanzgefäß verteilen, können Sie keine üppigen Microgreens erwarten. 
  • Nun ist es an der Zeit, die Samen zu gießen, wiederum möglichst gleichmäßig. Für eine erfolgreiche Keimung reicht Feuchtigkeit vollkommen aus; vermeiden Sie ein nasses Substrat.
  • Das Saatgut wird zunächst abgedeckt und sollte außerdem mit etwas beschwert werden. Für die Keimung ist neben ausreichender Feuchtigkeit vor allem Dunkelheit erforderlich.
  • Die meisten Microgreens profitieren von einer Abdeckung, die knapp eine Woche lang bestehen bleibt. In dieser Zeit wachsen sie bereits schön in die Höhe und werden nach dem Entfernen der Abdeckung schnell grün.
  • Vergessen Sie auch nicht, die ausgesäten Samen regelmäßig zu kontrollieren! Denken Sie daran, dass sie vor allem nicht austrocknen dürfen. Halten Sie das Substrat daher während des gesamten Keimvorgangs angemessen feucht.
  • Sobald Sie die jungen Pflanzen dem Licht aussetzen, werden sie intensiv grün oder nehmen als Zeichen ihrer Reife eine gesunde Farbe an (rot, gelb, violett oder eine Kombination dieser Farben – je nach Sorte).

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Wie gießt man Microgreens?

Solange die Pflanzen nur aus Keimlingen bestehen, aus denen gerade die ersten Wurzeln an die Oberfläche dringen, gießen Sie sie klassisch von oben. Sobald sie den Boden des Blumentopfs erreicht haben und die gesamte Vegetation im Pflanzgefäß immer dichter wird, beginnen Sie, von unten zu gießen. 

Unser TIPP: Denken Sie daran, dass das Substrat bei Betrachtung von oben trocken wirken kann, während die Wurzeln ausreichend Feuchtigkeit haben und durch weiteres Gießen bereits eine unerwünschte Überwässerung entstanden ist.

Wenn Sie Fragen zum Thema MICROGREENS haben, beantworten wir sie gerne unter der bekannten Adresse info@higarden.de.

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