Outdoor - Ökologischer Anbau

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Wann sollten die einzelnen Arten von Kräutern, Obst und Gemüse gepflanzt werden?

Die Gartensaison ist in vollem Gange. Deshalb haben wir heute einen praktischen Artikel für alle Gärtner und Outdoor-Grower vorbereitet, der Ihnen zeigt, wann der ideale Zeitpunkt für die Aussaat und das Pflanzen beliebter Pflanzenarten und landwirtschaftlicher Nutzpflanzen ist. Entdecken Sie unsere Tipps, was Sie bis zum Jahresende wann pflanzen können.

Mai

Zu Beginn des Monats Mai, dessen Name bereits auf die Blütezeit hinweist, ist der ideale Zeitpunkt für die Aussaat von Gurken oder beispielsweise Feldsalat. Vorgezogene Tomaten und Paprika warten bereits darauf, von Ihnen in das vorbereitete Beet umgesetzt zu werden. Eine weitere typisch im Mai angebaute Pflanze, die in zahlreichen Rezepten unverzichtbar ist, ist die Zucchini. Wir empfehlen jedoch, etwa bis Mitte Mai zu warten, bis die letzten Bodenfröste endgültig vorüber sind. Mitte Mai können Sie sich auch getrost an die Aussaat von Tomaten und Paprika machen, wenn Sie diese noch nicht vorgezogen haben. Greifen Sie außerdem unbedingt zu Saatgut von Bohnen und Mais, und vergessen Sie auch Auberginen oder sogar Wassermelonen nicht.

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Mit der zweiten Maihälfte verbinden sich auch dekorative Blumenkästen, die draußen an der frischen Luft und in der Frühlingssonne aufgestellt werden können. Sie haben noch immer Zeit, den Ziergarten mit gekauften Jungpflanzen zu bepflanzen. An Standorten mit viel Sonneneinstrahlung eignen sich Geranien, Petunien, Lobelien oder beispielsweise Portulak hervorragend. Schattige Bereiche nutzen Sie am besten, indem Sie Minze und Begonien pflanzen.

Sie können auch zweijährige Pflanzen aussäen, die Sie erst im nächsten Jahr mit ihrer Schönheit beeindrucken werden. Wenn Sie Kapuzinerkresse pflanzen, die sich durch essbare Blüten auszeichnet, können Sie diese von August bis Herbst für Ihre Gesundheit verzehren. Zu den ähnlichen einjährigen Pflanzen, die im Mai gepflanzt werden können, gehört auch die Ringelblume. Und wenn Ihren Garten ein Gartenteich schmückt, bietet der Mai den idealen Zeitpunkt, um Seerosen zu pflanzen.

Juni

Im ersten Sommermonat können Sie weiteres gesundes Gemüse in den Gartenbeeten oder auf dem Feld aussäen. Hier sind unsere Tipps: Kohlrabi, Karotten, Kohl, Lauch und Rosenkohl. Wenn Sie sich außerdem für die Aussaat von Salat entscheiden, sichern Sie sich für die kommende Zeit eine fortlaufende Ernte.

Im Juni ist außerdem der ideale Zeitpunkt, um Ziersträucher durch Stecklinge zu vermehren. Durch das Teilen von Horsten können Sie im Frühjahr wachsende Stauden vermehren und umpflanzen, idealerweise jedoch bis zur Monatsmitte.

Der Juni ist unter anderem der Aussaat dieser schönen zweijährigen Pflanzen gewidmet: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Gänseblümchen und Nelken. Bevor die Stiefmütterchen jedoch aufgehen, tut ihnen eine Abdunkelung gut. 

Juli

Im Sommer können Sie sich nach der Rückkehr vom Baden der Aussaat weiterer Gemüsearten widmen. Möhrensorten mit kürzerer Wurzel wachsen noch problemlos an. Beliebt sind auch Chinakohl und Spinat. Die Sonne begünstigt erneut den Anbau verschiedenster Salatsorten.

Im Juli lohnt es sich außerdem, auf das Pflanzen neuer Erdbeerpflanzen zu achten. In dieser Zeit lassen sich Gehölze wie Thujen, Wacholder, Zypressen oder Eiben leicht vegetativ vermehren.

Machen wir jetzt ein kurzes botanisches Quiz – schauen Sie nicht in den nächsten Absatz. Der Juli ist untrennbar mit dem Pflanzen einer heilkräftigen mehrjährigen Pflanze verbunden, die als zweijährige Pflanze angebaut wird. Erraten Sie, um welche es sich handelt?

Noch ein kleiner Hinweis, bevor Ihre Augen zur Antwort wandern. Diese Heilpflanze wächst unter unseren klimatischen Bedingungen vor allem in Südmähren. Ihr Name lautet Gemeiner Fenchel (Foeniculum vulgare), den Sie unten auf dem Bild sehen können. Getrockneter Fenchel ist natürlich vor allem in der Küche als Gewürz beliebt. Im menschlichen Organismus wirkt er unter anderem wohltuend gegen Darmkrämpfe und Blähungen. 

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August

Wenn Sie im August Feldsalat aussäen, sichern Sie sich eine schmackhafte Ernte bis zu den ersten Frösten. Vergessen Sie nicht, dass Sie einen beliebten Bestandteil Ihrer Mahlzeiten am besten in Bio-Qualität genießen. Im August haben Sie noch immer die Möglichkeit, Spinat oder Salate für die Herbsternte zu pflanzen.

Für Schönheit und Gesundheit sollten Sie Radieschen und weißen Rettich keinesfalls vergessen – wiederum unter Verwendung rein Organischer Dünger. Grower und Gärtner beginnen bei uns im August regelmäßig auch damit, Wirsing, Schwarzwurzeln und Winterzwiebeln zu pflanzen, die sie im folgenden Jahr ernten.

September

Wenn Sie noch im selben Jahr Gemüse ernten möchten, ist dies auch zu Beginn des Herbstes möglich, insbesondere bei frühen Radieschen, frühem Salat und Rucola.

Wenn Sie pflanzen und im Frühjahr ernten möchten, pflanzen Sie Petersilie, Spinat oder beispielsweise Kerbel. In der zweiten Septemberhälfte ist es jedoch meist bereits zu spät, setzen Sie daher besser auf die ersten Wochen.

Was Zierblumen betrifft, steht der September eindeutig im Zeichen des Pflanzens von Zwiebelblumen. Zu dieser Pflanzengruppe gehören beispielsweise Narzissen, Hyazinthen und Tulpen. 

Oktober

Der Oktober ist die eindeutige Antwort auf die häufige Frage, wann man Knoblauch außer im Frühjahr pflanzen kann – also legen Sie los! Wir empfehlen lediglich, für die Herbstpflanzung dieses natürlichen Antibiotikums einen leichteren und nicht vernässten Boden zu wählen, da die Knoblauchzehen in schwerer und nasser Erde häufig von Krankheiten befallen werden, die ihre Überwinterung verhindern. Dieses kräftige mehrjährige Kraut wird üblicherweise angebaut, indem einzelne Zehen des auseinandergenommenen Knoblauchs direkt in die Beete gepflanzt werden. Wenn Sie Ihren Knoblauch in Bio-Qualität anbauen, werden Sie neben seinem fantastischen Duft in Knoblauchsuppe oder anderen Gerichten auch seine wohltuende Wirkung auf den Organismus spüren. Er ist nämlich reich an den Vitaminen A, B und C sowie an Selen, Kalzium und Jod.

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November

Es gibt auch Wintersorten von Knoblauch, die Sie im November problemlos aussäen können. Dazu passt auch die Zwiebel.

Wenn wir schon darüber sprechen, wie man pflanzt, vergessen Sie nicht, hochwertiges Saatgut zu besorgen. Oft beraten Sie Ihre Bekannten aufgrund ihrer Erfahrungen aus der vergangenen oder sogar aus vielen zurückliegenden Saisons am besten. Und wenn Sie niemanden haben, den Sie fragen können, sind wir für Sie da und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie an die bekannte Adresse info@higarden.de.

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Herbstgärtnerei

Der Garten hat im Herbst seinen ganz eigenen Zauber. Sowohl Ende September als auch im Laufe des Oktobers bieten sich passionierten Growern noch zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Neben der Ernte aus dem Garten oder Obstgarten ist jetzt der ideale Zeitpunkt, sich um den Rasen und die Rosen zu kümmern. Wir verraten Ihnen außerdem, was Sie im Herbst pflanzen können.

Garten im Herbst

Was schaffen Sie noch im SEPTEMBER?

  • Salat
  • Radieschen
  • Zwiebeln
  • Spinat, den Sie noch in zwei Monaten ernten können.
  • Zwiebelblumen, deren Blüten Sie im Frühjahr erfreuen. Dazu gehören beispielsweise Märzenbecher, Schneeglöckchen, Schwertlilien, Krokusse, Hyazinthen, Narzissen und beliebte Tulpen.

Was pflanzen Sie im OKTOBER?

  • Knoblauch, dessen Zehen Sie ungefähr 6 cm tief in die Erde setzen sollten.
  • Wirsing, den Sie jedoch keinem Frost aussetzen sollten. Bis die ersten Fröste eintreten, können Sie ihn problemlos draußen lassen. Mit Einsetzen der Fröste genügt es, ihn in einen Pflanztopf umzupflanzen und in einem kühleren Raum weiterzuziehen.
  • Ziergehölze und Obstbäume – in diesem Fall gilt, dass einige Arten besser anwachsen als im Frühjahr, da sie ausreichend Wurzeln bilden und sich noch vor dem Beginn der Frühlingstage einen Vorsprung verschaffen können. Ab Mitte Oktober bis zu den ersten Frösten können Sie bedenkenlos Apfelbäume, Pflaumenbäume, Süßkirschen, Sauerkirschen, Birnbäume und Walnussbäume pflanzen.
  • Sanddorn
  • Preiselbeeren
  • Kanadische Heidelbeeren
  • Weinreben

Kräuter im Herbst

  • Erfahrene Kräutergärtner widmen sich dem Anbau von Kräutern nicht nur im Frühjahr, sondern gerade auch im Herbst – unter Verwendung von Mulchrinde und mäßiger Bewässerung.
  • Empfindliche Kräuterarten werden durch Vliesstoff vor den Auswirkungen niedriger Temperaturen geschützt.
  • Zu den am häufigsten in den kalten Monaten angebauten Kräutern gehören Salbei, Schnittlauch, Rosmarin, Thymian und Minze.

Rosenpflege

  • Für die Pflege, die Sie Ihren Rosen in den Herbstmonaten widmen, damit sie die bevorstehende Winterzeit unbeschadet überstehen, werden sich diese Schönheiten im Frühjahr mit prächtigen Blüten reichlich bedanken – ganz gleich, welche Sorte Sie anbauen.
  • Versuchen Sie in erster Linie, die Schwarzfleckenkrankheit (Diplocarpon rosae) zu vermeiden, die bei Rosen typischerweise durch Schwankungen der Tages- und Nachttemperaturen verursacht wird. Auf dieses Problem weisen braune oder schwarze Flecken auf den Blättern hin, die bei der Betrachtung von oben sichtbar sind.
  • Bevor Sie diese Anzeichen bemerken, sollten Sie selbstverständlich ein hochwertiges biologisches vorbeugendes Spritzmittel anwenden, das die Widerstandskraft der Rosen wirksam stärkt. 
  • Wenn es für eine Vorbeugung bereits zu spät ist, schneiden Sie die Rosen so zurück, dass alle von der Schwarzfleckenkrankheit befallenen Blätter entfernt werden.
  • Hochwertige Erntescheren zum Schneiden nicht nur von Rosen sowie weitere Werkzeuge & Nützliches für den Garten finden Sie HIER.
  • Abgesehen von Rosen für Steingärten werden Sie Rosen nicht nur bei einem Auftreten der Schwarzfleckenkrankheit zurückschneiden, sondern auch im Rahmen einer ordnungsgemäßen Pflege für ihr weiteres, prächtiges Wachstum.
  • Zu den bewährten Ratschlägen von Gartenfreunden gehört das Zurückschneiden der Rosen 2 cm über der Stelle, an der der fünfte bis achte Zweig mit Blättchen beginnt.
  • Der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt der Rosen ist Ende Oktober.
  • Noch davor, direkt zu Beginn des Herbstes, ist auch der ideale Zeitpunkt, neue Pflanzen zu setzen, denn Rosen gedeihen besonders gut in natürlich abgesetztem Boden. Umso mehr, wenn Sie ihn mit Kompost oder hochwertigem Phosphordünger ergänzen. 
  • Neue Rosen schneiden Sie bis zum kräftigen Teil zurück, legen sie 2 Stunden in Wasser und können sie anschließend pflanzen.
  • Wenn Sie wissen, dass Sie eine empfindlichere Sorte anbauen, kommt Ihren Rosen Geotextilie zugute.

Rose

Rasenpflege

  • Im Sommer kann der gemähte Rasen eine gewisse Zeit liegen bleiben, im Herbst empfehlen wir jedoch unbedingt, das Schnittgut unverzüglich zu entfernen, um die Gesundheit des Bodens zu erhalten.
  • Wenn Sie nach dem Zusammenrechen von Laub und Schnittgut „kahle“ Stellen entdecken, vergessen Sie nicht die lokale Nachsaat.

Wir hoffen, dass Sie dank der oben genannten Empfehlungen den Herbst im Garten in vollen Zügen genießen können. Und wenn Sie sich bisher nur im Garten mit dem Anbau von Pflanzen beschäftigt haben, ist vielleicht vor dem Winter der richtige Zeitpunkt gekommen, sich die erste Growbox mit Zubehör zu einem Vorteilspreis für zu Hause anzuschaffen und auch den Zauber des Indoor-Anbaus zu entdecken. Zur Inspiration fügen wir unten noch Links zu Artikeln zu diesem Thema an. Wenn Sie uns etwas fragen möchten, sind wir unter der bekannten Adresse __VT_3__ für Sie da.

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FERMBAG: Revolution beim Trocknen

Das richtige Trocknen entscheidet darüber, ob Sie Ihre Ernte genießen oder enttäuscht sein werden. In dieser Phase machen Sie entweder die h...

Hydroponik – was gehört dazu und wie fängt man an?

Hydroponie ist eine moderne und äußerst saubere Methode, Pflanzen ohne Erde in einer Nährlösung anzubauen. Vereinfacht gesagt benötigen Sie für diese Art des Anbaus lediglich eine Pflanze, Nährlösung und ein Anbaumedium zur Befestigung der Pflanze in einem Blumentopf. Der Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse wird durch ein Hydroponiksystem erleichtert. Davon gibt es jedoch mehrere Arten, daher helfen wir Ihnen unter anderem dabei, sich in den einzelnen Anbausystemen zurechtzufinden.

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Der hydroponische Anbau von Pflanzen ist bei Growern wirklich äußerst beliebt. Kein Wunder. Dies sind die wichtigsten Vorteile der Hydroponie:

  • Perfekte Kontrolle der Pflanzenernährung während des gesamten Anbauzyklus.
  • Höhere Anbaueffizienz verbunden mit höheren Erträgen.
  • Bei ordnungsgemäßer Pflege des Hydroponiksystems handelt es sich um eine äußerst saubere Anbaumethode. Das bedeutet:
    • Geringeres Risiko für Schädlinge oder Pflanzenkrankheiten.
    • Deutlich weniger Schmutz.

Gewöhnliche Erde enthält viele organische und anorganische Stoffe, die die Pflanze nutzt. Daher kann sie auch ohne größere Unterstützung durch Dünger wachsen.

Hydroponische Medien, mit denen Grower in der Regel die besten Ergebnisse erzielen, sind: 

  • Kokosfaser
  • Blähton (Hydroton)

Früher wurde beispielsweise auch Perlit verwendet, doch der hydroponische Anbau von Pflanzen in Perlit gehört inzwischen der Vergangenheit an.

Achten Sie beim hydroponischen Anbau unbedingt auf die Auswahl des Anzuchtmediums beziehungsweise der Anzuchtwürfel. Beispielsweise sind Jiffy für Hydro nicht geeignet, da häufig Verunreinigungen freigesetzt werden, die Pumpen oder Leitungen des Bewässerungssystems verstopfen. Für die Hydroponie können wir dagegen eindeutig Rockwool oder Stonewool empfehlen, insbesondere Anzuchtwürfel von Grodan.

Die oben genannten Anbaumaterialien sind inert. Das bedeutet, dass sie keine Nährstoffe enthalten. Daher müssen sämtliche Nährstoffe, die die Pflanze für eine gesunde Entwicklung benötigt, über die Nährlösung zugeführt werden – also über Wasser in Verbindung mit Nährstoffen aus hochwertigen hydroponischen Düngern.

Dünger für die Hydroponie behandeln wir auch in einem separaten Artikel ausführlicher: Welche Dünger sind für die Hydroponie am besten geeignet und wie werden sie richtig verwendet?

Ein gemeinsames Merkmal hydroponischer Dünger ist ihre mineralische Zusammensetzung. Grower, für die natürliche Düngung Priorität hat, die Hydroponie aber zugleich schätzen, beschäftigen sich zunehmend mit der Bioponik und verwenden dabei am häufigsten Produkte der Marke Terra Aquatica. Bioponik ist im Grunde genommen organische Hydroponie. Mehr über diese Methode erfahren Sie im Artikel: Was ist Bioponik?

Unser TIPP: Neben dem legendären Hersteller Terra Aquatica (früher General Hydroponics) empfehlen wir auch eine Neuheit in unserem Sortiment, nämlich die besten britischen Dünger mit Schwerpunkt auf Forschung.

Was sollten Sie bedenken, bevor Sie mit der Hydroponie in der Praxis beginnen? Beantworten Sie vor allem die folgenden Fragen:

    So gelingt die Frühjahrspflanzung: Standortwahl und Bodenvorbereitung

    Es lässt sich kaum bestreiten, dass der richtige Standort und ein fruchtbarer Boden grundlegende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Anbau sind. Es hat beispielsweise keinen Sinn, Tomaten im Wald anbauen zu wollen, wo der Boden sauer ist und die Bäume Schatten spenden. Doch wie finden Sie den perfekten Platz für Ihre Pflanzen? Wir beraten Sie – ganz gleich, ob Sie in der Stadt leben und nur wenig Platz für den Anbau haben oder sich im Gegenteil nicht entscheiden können, wo Sie die Pflanzen in Ihrem weitläufigen Garten einsetzen sollen.

    Die Wahl des geeigneten Anbauplatzes ist keine Frage der persönlichen Meinung, sondern vor allem ein Ausgleich zwischen Ihren Prioritäten und den Bedürfnissen der Pflanzen. Die wichtigsten Faktoren, die Sie vor der Auswahl des Anbauplatzes berücksichtigen sollten, sind die Lichtmenge, die Nähe zu einer Wasserquelle und die Bodenqualität.

    Sonneneinstrahlung

    33d74e6a-8dca-41fa-8e2c-2572d3ddbff4Beim Anbau gilt: Je mehr Licht auf die Pflanzen fällt, desto besser. Klingt einfach, oder? Allerdings haben nur wenige Menschen das Glück, an einem Ort zu leben, an dem es keine hohen Gebäude, Bäume oder Zäune gibt. Richten Sie sich bei der Planung nach der Regel, dass der Anbauplatz, wenn möglich, nicht von Süden her beschattet werden sollte. Selbst ein niedriger Zaun an der Südseite des Beetes blockiert viel Sonneneinstrahlung.

    Die meisten Blumen und Nutzpflanzen wie Tomaten, Gurken oder Heilpflanzen benötigen 8 oder mehr Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. Dasselbe gilt für mehrjährige Beerensträucher oder Zitruspflanzen. Diese Pflanzen überleben zwar auch an einem Standort mit weniger Licht, bilden dort jedoch deutlich weniger Blüten und Früchte. Es gibt aber auch Arten, die an schattigeren Standorten gut gedeihen. Wenn auf Ihren Garten mindestens 6 Stunden Licht pro Tag fällt, können Sie Erbsen, Bohnen, Salate und Kräuter anbauen.

    Das könnte Sie interessieren: Lichtspektrum und sein Einfluss auf das Pflanzenwachstum: Outdoor vs. Gewächshaus vs. Indoor

    Nähe zu einer Wasserquelle

    Regen ist beim Anbau im Freien zwar die günstigste und beste Wasserquelle, dennoch ist die Natur unberechenbar und die meisten Pflanzen gedeihen am besten, wenn sie regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Denken Sie bei der Auswahl des Anbauplatzes daher daran, dass Sie gießen müssen. Dies können Sie von Hand tun oder ein automatisches Bewässerungssystem nutzen.

    Stellen Sie in der Nähe des Anbauplatzes ein Fass oder einen Nährstofftank auf, in dem Sie Regenwasser auffangen können oder der sich einfach über einen Wasserhahn befüllen lässt. Dabei geht es nicht nur um Ihren Komfort, sondern auch darum, dass Gießwasser für Pflanzen kein Chlor enthalten sollte. Wenn Sie das Wasser zum Gießen aus der Wasserleitung beziehen, sollten Sie es daher vor der Verwendung mindestens einen Tag im Tank stehen lassen.

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    Bodenqualität

    Ganz gleich, ob Sie in einem Beet im Freiland, in einem Gewächshaus oder auf einem Balkon beziehungsweise einer Terrasse in Blumentöpfen anbauen möchten – ein fruchtbares und hochwertiges Substrat ist eine Voraussetzung für den Erfolg. Die meisten Pflanzen gedeihen am besten in einem neutralen bis leicht sauren, gut durchlässigen Boden (pH 6,0 – 7,0), der reich an organischer Substanz ist. Erden & Substrate für den Anbau in Blumentöpfen enthalten üblicherweise eine Mischung aus Erde, Kompost und Perlite zur Belüftung. Wenn Sie im Freiland in Beeten anbauen, steht Ihnen etwas schmutzige Arbeit bevor.

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    So bereiten Sie den Boden in Beeten für den Anbau vor

    1. Gründliche Reinigung: Entfernen Sie Unkraut, herabgefallene Blätter sowie Pflanzenreste und Mulch aus der vorherigen Saison aus dem Beet. Ziel ist es, den freien Boden freizulegen.
    2. Auflockern und Anpassen des Boden-pH-Werts: Lockern Sie den freigelegten Boden auf, indem Sie die obere Schicht mit dem Spaten bis zu einer Tiefe von etwa 10 bis 15 Zentimetern umgraben. Wenn der Boden in Ihrem Garten schwer oder lehmig ist, reichern Sie ihn mit Kompost oder Humus an. Falls Sie feststellen, dass das vorhandene Substrat besonders unfruchtbar oder steinig ist, besteht die einfachste Möglichkeit darin, an dieser Stelle ein Hochbeet anzulegen. Während des Auflockerns können Sie den Boden außerdem kalken, wodurch sich der Säuregehalt neutralisieren lässt. Zum Messen des Boden-pH-Werts dienen analoge oder digitale pH-Messgeräte.
    3. Frühjahrsdüngung: Pflanzen benötigen in den Frühlingsmonaten vor allem ausreichend Stickstoff, den Sie beispielsweise in Form von Kompost, Wurmkompost (Humus), Guano oder Dünger mit erhöhtem Stickstoffgehalt in den Boden einbringen. Im Frühjahr können Sie dem Boden außerdem Holzasche hinzufügen, die Phosphor enthält und bei jungen Pflanzen das Wurzelwachstum fördert.

    Das könnte Sie interessieren: Bereiten Sie Ihren Garten auf den Frühling vor!

    Weitere Tipps zum Anbau und zur Gartenarbeit für Indoor und Outdoor finden Sie im higarden-Blog für Grower.

Die Outdoor-Saison steht vor der Tür: Was Sie alles brauchen werden

Der Winter geht zu Ende, die Pflanzen erwachen und Ihr Garten wartet auf einen kräftigen Frühlingsschub! Ganz gleich, ob Sie Tomaten, Kräuter oder etwas Besonderes anbauen – ohne das richtige Substrat, Dünger und passende Blumentöpfe geht es nicht. Wir zeigen Ihnen, woran Sie beim Frühjahrseinkauf von Ausstattung für die Outdoor-Saison denken sollten.

Das richtige Substrat ist die Grundlage des Erfolgs

ErdeGanz gleich, ob Sie draußen in Blumentöpfen, Beeten oder im Gewächshaus anbauen – Ihre Pflanzen benötigen die passende Erde. Zweck und Verwendung der verschiedenen Substrattypen unterscheiden sich je nach Zusammensetzung und Nährstoffgehalt. Allgemein gilt, dass Sämlinge ein leichteres und weniger stark vorgedüngtes Substrat benötigen als Pflanzen in der Hochphase des Wachstums oder der Blüte. Beim Anbau im Freien im Erdboden empfehlen wir die Verwendung von Erdsubstraten für den Anbau und Kokossubstraten, wenn Sie in Blumentöpfen anbauen. Erdmischungen für den Outdoor-Anbau können organische oder mineralische Dünger enthalten, die Pflanzen über mehrere Wochen bis Monate mit Nährstoffen versorgen. Substratzusätze dienen beim Anbau im Freien gewöhnlich zur Verbesserung ausgelaugter Böden.

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Aussaaterden – Wenn Sie im Frühjahr aus Samen anbauen oder eigene Sämlinge vorziehen möchten, kommen Sie ohne Aussaaterde nicht aus. Anzuchtsubstrat muss leicht und luftig sein und sollte nur eine geringe Menge an Nährstoffen enthalten. Wir empfehlen nicht, Samen in vorgedüngten Substraten keimen zu lassen.

Substrate für den Anbau in Blumentöpfen - Die Wahl des Anbausubstrats für den Anbau in Blumentöpfen hängt vor allem vom Düngeprogramm ab, für das Sie sich entscheiden. Wenn Sie organische Dünger verwenden möchten, greifen Sie zu Erdsubstraten für den ökologischen Landbau, etwa Canna Bio Terra Plus oder BioNova Bio Soilmix. Wenn Sie die Pflanzen mit mineralischen Düngern versorgen, können Sie aus einem breiten Angebot an Erdmischungen oder Kokossubstraten wählen. Für den Anbau in Blumentöpfen empfehlen wir die Verwendung leichter Mischungen mit Perlite, das einer Verdichtung der Erde entgegenwirkt.

Zusätze zur Bodenverbesserung – Beim Anbau in Beeten ist der Boden im Frühjahr oft ausgelaugt, sodass die Pflanzen nach dem Auspflanzen darin nicht besonders gut gedeihen würden. Vor der Frühjahrspflanzung empfehlen wir, Kompost oder Wurmhumus in den Boden einzuarbeiten, gegebenenfalls auch Präparate mit Mykorrhiza und nützlichen Bakterien.

Wurzelstimulatoren und Dünger für das Wachstum

Bild 1_8Die Keimung und die ersten Lebenswochen sind die kritischste Phase im Leben von Pflanzen, und es kann nicht schaden, ihnen ein wenig zu helfen. Wenn Sie aus Samen anbauen, empfehlen wir, Keimstimulatoren auszuprobieren, die die Keimrate erhöhen, sodass Sie mehr gesunde Sämlinge erhalten. Wurzelstimulatoren für das Wachstum verwenden Sie vor allem bei der Pflege und beim Umpflanzen von Sämlingen, sie sind jedoch während des gesamten Anbauzyklus nützlich, sodass Sie ruhig eine größere Packung kaufen können. Wenn Sie in Blumentöpfen anbauen, ist das Substrat schnell ausgelaugt. Vergessen Sie daher nicht, einen geeigneten Wachstumsdünger zu verwenden.

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Keimstimulatoren für den Outdoor-Anbau – Keimstimulatoren sind am wirksamsten, wenn Sie sie direkt auf die Samen auftragen. Diese Präparate enthalten Pflanzenhormone, Mykorrhiza oder nützliche Bakterien, die die Keimung der Samen unterstützen. Wenn Sie mit organischen Düngern anbauen, probieren Sie Wurzelstimulatoren mit Mykorrhiza wie Orca Liqiuid Mycorrhizae oder Ugro Rhiza 1200 aus.  Wenn Sie mineralische Dünger verwenden, greifen Sie zu Präparaten, die keine Mykorrhizapilze oder andere nützliche Mikroorganismen enthalten, beispielsweise Plagron Start Up oder Canna Start.

Wurzelstimulatoren für Sämlinge und die Pflanzung – Vielleicht ist es Ihnen schon passiert, dass Ihre Pflänzchen nach dem Umpflanzen welke Blätter hatten und einige Zeit brauchten, um sich zu erholen. Dieses Phänomen wird als Umpflanzschock bezeichnet und kann sogar zum Absterben der Pflanzen führen. Die Anwendung eines Wurzelstimulators ist eine hervorragende Möglichkeit, dies zu verhindern. Tragen Sie den Wurzelstimulator bei den Sämlingen sowohl vor dem Auspflanzen direkt im Bereich der Pflanzenwurzeln als auch unmittelbar nach dem Auspflanzen auf den Boden auf.

Dünger für Sämlinge und junge Pflanzen – Pflanzen, die in Blumentöpfen angebaut werden, benötigen möglicherweise eine häufigere Düngung als Pflanzen im Erdboden. Der Grund dafür ist, dass das Substrat im Anbaugefäß nur eine begrenzte Menge an Nährstoffen enthält, die von den Pflanzen mit der Zeit aufgebraucht werden. In den Frühlingsmonaten benötigen Pflanzen vor allem viel Stickstoff für die Bildung neuer Blätter, aber auch Phosphor, Kalium und weitere Nährstoffe. Wachstumsdünger sollten Sie nach dem Substrattyp (Erde/Kokos) und der Anbauweise (organisch/mineralisch) auswählen.

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Blumentöpfe für jede Gelegenheit

Textiltopf 2Kaum ein Grower kommt ohne Blumentöpfe aus, ganz gleich, ob zur Keimung und Anzucht von Sämlingen oder für den Anbau auf Balkonen, in Gärten oder Gewächshäusern. Bei der Auswahl eines Blumentopfs ist nicht nur die Größe entscheidend, sondern auch das Material, aus dem das Anbaugefäß gefertigt ist. Kunststofftöpfe in verschiedenen Größen eignen sich für nahezu jede Gelegenheit, Textiltöpfe trocknen schneller aus und fördern die Wurzelentwicklung, und Blumentöpfe aus biologisch abbaubaren Materialien eignen sich für die Anzucht von Sämlingen.   

Blumentöpfe für die Anzucht von Sämlingen – In der Regel lohnt es sich nicht, Sämlinge in einem großen Blumentopf keimen zu lassen und anzubauen. Abgesehen von Arten, die das Umpflanzen nicht vertragen, ist dies zumindest unpraktisch und oft auch aufwendiger. Für die Keimung von Samen empfehlen wir Anzuchtwürfel oder Jiffy. Für die Anzucht von Sämlingen greifen Sie zu kleinen Kunststofftöpfen oder Sämlingstöpfen aus biologisch abbaubaren Materialien.

Textiltöpfe – Der Vorteil eines atmungsaktiven Blumentopfs liegt im schnelleren Austrocknen des Substrats. Pflanzen in Textiltöpfen müssen daher häufiger gegossen werden. Der häufigere Wechsel zwischen Nässe und Trockenheit fördert die Wurzelbildung und kommt vor allem nährstoffbedürftigen Arten wie Tomaten oder Paprika zugute. Textil ist außerdem ein hervorragendes Material für Hochbeete.

Selbstbewässernde Blumentöpfe – Auch wenn der technische Fortschritt noch nicht so weit ist, dass Blumentöpfe die gesamte Arbeit für uns übernehmen, gibt es keinen Grund, sich den Anbau nicht zu erleichtern. Wenn Sie Kräuter anbauen, probieren Sie smarte Pflanzkästen aus. Wenn Sie Paprika, Tomaten oder Heilpflanzen anbauen möchten, greifen Sie zu den modularen Systemen von AutoPot.

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Gartenhilfsmittel und Ausstattung für die Frühjahrssaison

Zum Schluss geben wir Ihnen noch einige Tipps für Gartenzubehör, das speziell für die Frühjahrssaison geeignet ist. Woran sollten Sie also noch denken? Wenn Sie im Frühjahr Gemüse direkt in die Beete säen möchten, ist es wichtig, die keimenden Samen mithilfe von atmungsaktivem Geotextil vor Frost und Schädlingen zu schützen. Vergessen Sie auch die Hilfsmittel für die Pflanzung nicht, etwa Beschriftungsschilder, einen Pflanzstab und eine Pflanzschaufel, einen Sprühzerstäuber sowie weitere Gartengeräte.

Suchen Sie nach Neuigkeiten und nützlichen Tipps für Gärtner und Grower? Besuchen Sie unseren Higarden Blog. Dort finden Sie Neuigkeiten und Anleitungen aus dem Bereich Indoor- und Outdoor-Anbau sowie weitere fachkundige Ratschläge für Pflanzenliebhaber.

Bereiten Sie Ihren Garten auf den Frühling vor: Was sollten Sie noch vor der Frühjahrsaussaat tun?

Eine sorgfältige Vorbereitung auf den Frühling zahlt sich aus. Je gründlicher Sie sich noch vor Beginn der Saison um den Garten kümmern, desto besser werden Ihre Pflanzen gedeihen, sobald draußen die richtigen Bedingungen für die Aussaat und Bepflanzung herrschen. Wir haben für Sie eine kurze Anleitung zusammengestellt, damit Sie bei den Vorbereitungen für den Frühling nichts übersehen.

Erfolgreicher Anbau beginnt nicht erst mit der Aussaat der ersten Samen – der Schlüssel zu einer reichen Ernte ist eine sorgfältige Vorbereitung bereits zu Beginn der Saison. Den Garten aufräumen, den Boden verbessern, die Aussaat planen und eine ausreichende Nährstoffversorgung sicherstellen – all das muss erledigt werden, bevor der Frühling richtig beginnt. Sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie Sie dabei vorgehen.

Gründlich aufräumen: Bevor sich der Boden im Frühling erwärmt, haben Sie Zeit für eine gründliche Reinigung. Entfernen Sie zunächst das herabgefallene Laub aus dem Garten und beseitigen Sie aus den Beeten alle Zweige und Reste abgestorbener Pflanzen. Wenn möglich, geben Sie alles auf den Kompost.

Vorbereitung des Bodens in den Beeten: Nach der gründlichen Reinigung des gesamten Gartens ist es Zeit, sich den Beeten zu widmen. Beginnen Sie damit, den Mulch aus der vorherigen Saison zusammenzuharken und Unkraut zu entfernen, damit der blanke Boden sichtbar wird. Zersetzte Reste des alten Mulchs können Sie in den Boden einarbeiten, „frischen“ Mulch geben Sie jedoch besser auf den Kompost. Unkrautreste sollten Sie entweder verbrennen oder entsorgen. Kompostieren Sie das entfernte Unkraut nicht, da die Samen später in den Beeten oder in Blumentöpfen keimen könnten.

Auflockern und Anpassen des pH-Werts des Bodens: Nach dem Winter ist es sinnvoll, den freigelegten Boden aufzulockern. Graben Sie die obere Substratschicht mit einem scharfen Spaten bis zu einer Tiefe von 10 bis 15 cm um. Wenn der Boden in Ihrem Garten schwer oder lehmig ist, reichern Sie ihn mit Kompost oder Humus an. Wenn Sie feststellen, dass das vorhandene Substrat besonders nährstoffarm oder steinig ist, bietet sich als einfachste Lösung an, an dieser Stelle ein Hochbeet anzulegen. Beim Auflockern können Sie den Boden außerdem kalken, wodurch der Säuregehalt neutralisiert wird. Zum Messen des pH-Werts des Bodens dienen analoge oder digitale pH-Messgeräte.

Düngung im Frühling: Damit Ihre Pflanzen einen guten Start ins Wachstum haben, muss der Boden alle benötigten Nährstoffe enthalten. Im Frühling und zu Beginn des Sommers benötigen Pflanzen vor allem Stickstoff, den sie für die Bildung neuer Blätter und Stängel brauchen. Viel Stickstoff enthalten Kompost, Humus, abgelagerter Stallmist, Guano oder Dünger mit erhöhtem Stickstoffgehalt. Für die Wurzelbildung benötigen Pflanzen im Frühling außerdem Phosphor, den Sie dem Boden in Form von Holzasche, Knochenmehl oder Phosphatdüngern zuführen können.

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Vorbereitung des Beets und Planung der Aussaat: Bevor draußen geeignete Bedingungen für die Aussaat herrschen, ist es an der Zeit, sich zu überlegen, wo und welche Pflanzen Sie im Garten anbauen möchten. Die Fruchtfolge ist wichtig für die Gesundheit des Bodens und zur Vorbeugung gegen Schädlinge. Denken Sie daran, dass einige Pflanzen den Boden mit Stickstoff anreichern (Hülsenfrüchtler), während andere nährstoffzehrende Arten den Boden auslaugen (Kohl, Kohlrabi).

Pflege von Obstbäumen und Sträuchern: Der Frühling ist die ideale Zeit für den Rückschnitt von Obstbäumen und Sträuchern. Entfernen Sie trockene, kranke oder sich kreuzende Äste und versorgen Sie die Pflanzen mit dem benötigten Dünger. Bei Bedarf können Sie Obstbäume mithilfe von geeigneten Spritzmitteln gegen überwinternde Schädlinge behandeln.

Vorziehen von Setzlingen: Viele Gemüsearten, Kräuter und Blumen können Sie bereits zu Hause vorziehen, bevor die Frostperiode endet. So verschaffen Sie sich einen Vorsprung, und nach dem Auspflanzen ins Freie wachsen und reifen Ihre Pflanzen schneller als bei einer direkten Aussaat ins Beet. Am häufigsten werden Tomaten, Paprika oder Salate vorgezogen. Sie können die Setzlinge am Fensterbrett in einem Frühbeet oder unter künstlicher Beleuchtung in einem Anzuchtset vorziehen.

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Möchten Sie wie Profis anbauen und mehr über Neuheiten für Grower erfahren? Besuchen Sie unseren Gartenblog, in dem Sie nützliche Tipps und Anleitungen zum Anbau finden.

Plan für das Anbaujahr: Bereiten Sie sich auf die Outdoor-Saison vor

Wer im Freien anbaut, muss mit den Launen des Wetters rechnen und seinen Anbau an die Natur anpassen. Ein gewissenhafter Gärtner lässt sich nicht überraschen und plant seine Bepflanzung sowie den Arbeitsplan Monate im Voraus. Wir führen Sie durch die wichtigsten Zeiträume der gesamten Freiluftsaison und Sie erfahren, wann und wie Sie welche Pflanzen anbauen sollten, damit Sie eine wirklich reiche Ernte erzielen.

Januar und Februar: Vorbereitung auf die Saison

Der Winter ist die Zeit der Planung und der Vorbereitungen auf den Frühling. Überlegen Sie zunächst, was Sie in der kommenden Saison anbauen möchten. Informieren Sie sich über neue Sorten, die Ihren Garten bereichern könnten oder sich besser für den jeweiligen Standort eignen. Hatten Sie in der vergangenen Saison mit Schädlingen oder Schimmel zu kämpfen? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um zu überlegen, ob Sie widerstandsfähigere Kultivare oder sogar eine andere Pflanzenart anbauen sollten. Erstellen Sie einen Beetplan, damit Sie die Anbaufläche möglichst effizient nutzen.

Pflege der Werkzeuge: Überprüfen Sie den Zustand Ihrer Werkzeuge und reparieren oder ersetzen Sie beschädigte Stücke. Investieren Sie in hochwertige Gartenbedarfsartikel für professionelle Gärtner, die Ihnen Zeit und Geld sparen. Überlegen Sie, was Sie in der kommenden Saison alles benötigen könnten. Vergessen Sie Sprühgeräte, Gießkannen, Handschuhe, Bindedraht, Geotextilien, Pflanzenetiketten und Erntescheren nicht.

Bodenpflege: Wenn es das Wetter zulässt, geben Sie hochwertigen Kompost oder Wurmkompost auf die Beete, um den Boden mit Nährstoffen zu versorgen. Unterschätzen Sie diesen Schritt nicht, denn Organische Dünger benötigen einige Zeit, um sich im Boden zu zersetzen. Mulchen ist eine hervorragende Möglichkeit, den Boden vor Erosion zu schützen und ihn den ganzen Winter über für die Frühjahrspflanzung vorzubereiten.

Überlegen Sie, welche Dünger Sie beim Anbau im Freien verwenden sollten? Lesen Sie den Artikel Organische oder synthetische Dünger: Was ist besser für Ihre Pflanzen?

März: Erste Aussaat und Bodenpflege

Im März beginnt die Natur zu erwachen und es ist Zeit für die erste Aussaat im Freien sowie für die Vorbereitung des Bodens. Wenn Sie Pflanzen anbauen, die eine lange Reifezeit benötigen, beispielsweise Chilis, können Sie mit der Anzucht von Setzlingen zu Hause unter künstlicher Beleuchtung beginnen. Wie Sie Chilis vorziehen, erfahren Sie hier.

Vorbereitung der Beete: Lockern Sie die Beete gründlich auf und entfernen Sie Unkraut. Geben Sie Kompost oder hochwertiges Gartensubstrat hinzu, um die Bodenstruktur zu verbessern und Nährstoffe zuzuführen. Wenn Sie nach der „No-Till“-Methode anbauen, bei der direkt in den unbearbeiteten Boden gesät wird, überspringen Sie diesen Schritt.

Aussaat widerstandsfähiger Pflanzen: Radieschen, Karotten, Petersilie oder Erbsen können Sie direkt in die Beete säen. Halten Sie bei Erbsen einen Abstand von etwa 10 cm zwischen den Samen und 40–60 cm zwischen den Reihen ein. Sie können auch mit der Anzucht von Zwiebeln aus Steckzwiebeln oder von Knoblauch beginnen.

Frühbeete und Gewächshäuser: Wenn Sie ein Frühbeet oder Gewächshaus besitzen, können Sie mit der Anzucht von Tomaten, Paprika und anderem Fruchtgemüse beginnen. Achten Sie auf ausreichend Licht und die richtige Temperatur oder probieren Sie Rohrheizungen für Gewächshäuser aus.

Frühling

April: Die Saison nimmt Fahrt auf

Der April ist für Gärtner im Freien ein Monat voller reger Arbeit. Der Boden beginnt sich zu erwärmen und ermöglicht die Aussaat weniger widerstandsfähiger Pflanzenarten.

Kartoffeln pflanzen: Wenn Sie Kartoffeln anbauen möchten, ist der April der ideale Monat für die Pflanzung. Setzen Sie die Knollen in Reihen mit einem Abstand von 60 cm und in eine Tiefe von etwa 10–15 cm.

Aussaat von Blatt- und Wurzelgemüse: Spinat, Rote Bete, Kohlrabi und Chicorée können Sie direkt in die Beete säen. Bereiten Sie auch einen Platz für Kräuter wie Koriander, Petersilie oder Schnittlauch vor.

Fruchtgemüse: Beginnen Sie mit der Anzucht von Tomaten, Paprika und Gurken zu Hause oder im Gewächshaus. Diese Pflanzen benötigen eine längere Vegetationsperiode und werden erst im Mai in die Freilandbeete umgesetzt.

Mai: Höhepunkt der Pflanzsaison

Im Mai beginnt sich Ihr Garten mit Leben zu füllen. Wie die Bauernregel besagt, sollte man nach den „Eisheiligen“, also nach dem 14. Mai, mit der Pflanzung wärmeliebender Pflanzen direkt in die Beete beginnen.

Tomaten und Paprika pflanzen: Pflanzen Sie vorgezogene Tomaten- und Paprikasetzlinge in sonnige Beete um. Halten Sie zwischen den Pflanzen ausreichend Abstand, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben.

Zucchini und Kürbisse aussäen: Diese Pflanzen benötigen ausreichend Platz, idealerweise mindestens 80 cm Abstand zwischen den Pflanzen. Säen Sie sie direkt in die Beete, sobald der Boden ausreichend erwärmt ist.

Pflege junger Pflanzen: Beobachten Sie die Wettervorhersage und schützen Sie die Pflanzen vor möglichen Nachtfrösten. Verwenden Sie Vlies oder Folienabdeckungen.

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Juni und Juli: Gartenpflege und Ernte

Der Sommer ist für Gärtner eine Zeit intensiver Arbeit, aber wir können uns auch über die erste Sommerernte freuen. In diesem Zeitraum sind außerdem viele Schädlinge besonders aktiv. Kontrollieren Sie die Pflanzen im Garten regelmäßig, damit Sie rechtzeitig eingreifen können. Eine Übersicht und ausführliche Informationen zur Bekämpfung von Insektenschädlingen und Schimmel finden Sie in unserem Blog.

Gießen und Mulchen: Vergessen Sie in trockenen Perioden nicht, regelmäßig zu gießen. Dem modernen Grower steht eine Reihe von Hilfsmitteln zur Verfügung, darunter automatische Bewässerungssysteme, die den größten Teil der anstrengenden Arbeit für Sie übernehmen.

Schädlingsbekämpfung: Beobachten Sie die Pflanzen auf einen Befall mit Blattläusen, Schnecken oder anderen Schädlingen. Versuchen Sie, ökologische Methoden zum Schutz vor Schädlingen und Krankheiten einzusetzen, beispielsweise Raubinsekten oder natürliche Insektizide.

Ernte schnell wachsender Pflanzen: Radieschen, Spinat und Salate sind innerhalb weniger Wochen nach der Aussaat erntereif. Säen Sie diese Pflanzen während der gesamten Saison aus, damit Sie sie nach und nach ernten können.

August und September: Ernte und Vorbereitung auf den Herbst

Das Ende des Sommers und der Beginn des Herbstes sind eine Zeit des Überflusses und der Vorbereitungen auf das Ende der Saison. Die richtige Gartenpflege in diesen Monaten sichert Ihnen nicht nur eine einwandfreie Ernte ohne Schimmel, sondern auch einen gesunden Start ins nächste Jahr.

Ernte: Tomaten, Paprika, Zucchini, Kartoffeln und weitere Pflanzen reifen heran. Ernten Sie nach und nach, damit die Pflanzen weiterhin Früchte tragen können.

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